„Hauch von Hollywood“: Diese kuriosen Geschichten brachte der Frühlingslauf in Schnaitheim hervor

Lautstark feierte Simon Abele von seiner Moderatorenkanzel eigentlich jeden der 376 Läuferinnen und Läufer, die beim 19. Frühlingslauf der TSG Schnaitheim auf dem Moldenberg erleichtert über die Ziellinie eilten. „Es war eine gelöste Stimmung, es war natürlich unglaubliches Wetter und insgesamt ein perfekter Samstag“, sagte der Abteilungsleiter der TSG-Leichtathleten und Rasenkraftsportler. Den sportlichen Beitrag dazu lieferten die Topläuferinnen und -läufer aus dem Landkreis. Im Hauptlauf über zehn Kilometer und im Fitnesslauf über fünf Kilometer dominierte die TSG Giengen die Siegerpodeste.

Auf der langen Strecke distanzierte Ciara Elsholtz mit einer Zeit von 40:12 Minuten ihre beiden Vereinskolleginnen Jacqueline Wiedemann (41:31) und Annika Renner (42:43) auf die Plätze zwei und drei. TSG-Dauerbrenner Max Feinauer bejubelte nach 34:15 Minuten ebenfalls seinen zweiten Sieg in der aktuellen Laufcup-Saison. Dahinter folgten Rouven Emmerich (Tübingen/36:07) und Torsten Haußmann (TSG Schnaitheim/36:20).

Die TSG Giengen dominiert die Siegerpodeste

Mit einem ordentlichen Vorsprung erreichte Madlen Hirsch beim Fitnesslauf das Ziel: In 19:06 Minuten siegte die Laufcup-Gesamtsiegerin aus dem Vorjahr vor Lisa Marie Schilk und Lena Thierer (alle TSG Giengen). Den vierten Giengener Sieg machte Tim Hauser in 17:09 Minuten perfekt. 17 Sekunden später lief Sascha Baß (ebenfalls TSG) ein. Luis Wolf aus Tübingen komplettierte das Podest (17:57).

Der Siegeszug der TSG ging auf der Trailstrecke weiter: Sina Hiller (57:13) distanzierte Sandra Posmik (Social Run Club HDH/1:00:46) und Silvia Deeg (RSV Oggenhausen/1:01:25). Den Giengener Sechsfachsieg verhinderte Lukas Diebold: Der Topläufer des TV Hürben gewann auch den zweiten Traillauf im Landkreis in einer starken Zeit von 47:17 Minuten. Lokalmatador Stefan Ruttmann (TSG Schnaitheim/53:49) wurde Zweiter, knapp dahinter folgte Christian Wagenblast (SVG Fachsenfeld/54:17). Zudem sorgte die Familie Diebold für eine besondere Geschichte: Mutter Andrea lief nämlich als „Schlussläuferin“ ins Ziel. „Lukas verteidigt seinen Titel und seine Mama kommt dann als Letzte an“, sagte Simon Abele. „Sie liegen sich im Ziel in den Armen, das hatte einen Hauch von Hollywood.“